Next Generation – Kurzfilm
Der Kurzfilm „NEXT GENERATION“ beleuchtet die allgegenwärtige Problematik der digitalen Abhängigkeit und das Phänomen des Doomscrollings. Anhand einer vierstufigen Entwicklung wird gezeigt, wie sich das Smartphone schrittweise in das Leben der Hauptfigur integriert und letztendlich die Kontrolle übernimmt.
Der erste Tag stellt eine ausgewogene Routine dar: Die Hauptfigur beginnt den Tag ohne Handy, widmet sich bewussten Aktivitäten wie Sport und Arbeit. Am zweiten Tag nimmt die Nutzung des Smartphones zu, bleibt jedoch noch im Rahmen der gewohnten Alltagsstrukturen. Am dritten Tag wird deutlich, dass das Handy die Oberhand gewinnt – Routinen geraten ins Wanken, die Konzentration leidet, und die Lebensqualität sinkt merklich. Der vierte Tag markiert den Höhepunkt des Kontrollverlusts: Der Protagonist verbringt den gesamten Tag in einem endlosen Strudel des Scrollens, während sein Umfeld in Vergessenheit gerät. Der Film endet mit einem offenen Moment der Reflexion – bleibt die Figur im digitalen Kreislauf gefangen, oder schafft sie den Absprung?
Zunächst wird der natürliche Rhythmus des Alltags durch wiederkehrende Routinen bestimmt, die dem Protagonisten Struktur und Stabilität geben. Doch mit der zunehmenden Nutzung des Smartphones verschieben sich diese Rhythmen: Die täglichen Abläufe werden unterbrochen, verlieren an Bedeutung und verschwimmen. Schließlich übernimmt das Doomscrollen als neue, monotone und endlose Taktung den gesamten Tagesablauf – ein Rhythmus, der den Protagonisten von der Realität entfremdet.
Der Titel „NEXT GENERATION“ spielt darauf an, dass mittlerweile auch ältere Generationen in die digitale Welt eintauchen und zunehmend in den Strudel sozialer Medien geraten – mit denselben Herausforderungen, denen die jüngere Generation bereits ausgesetzt ist. Der Film dient als kritische Reflexion und regt zur Diskussion über den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien an.
